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Evangelisch-Lutherischen
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Evangelisch-Lutherische
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der Trinitatiskirche
Was mich bewegt
(Juni 2018)
Monatsspruch
Grafik: GEP
   


Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Monat werden in allen Gemeinden der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Oldenburg die neu gewählten und berufenen Kirchenältesten in ihr Amt eingeführt. Damit beginnt für sie eine sechsjährige Amtszeit, in der sie zusammen mit den jeweiligen Gemeindepfarrerinnen und -pfarrern die Kirchengemeinden leiten und einzelne von ihnen darüber hinaus auch in der Kreissynode oder der Synode der Evangelisch – Lutherischen Kirche in Oldenburg Verantwortung übernehmen.
Auch in unserer Kirchengemeinde haben sich Gemeindeglieder mit unterschiedlichen Lebens- und Berufserfahrungen bereitgefunden, für den Gemeindekirchenrat zu kandidieren oder sich berufen zu lassen. Für diese Bereitschaft danke ich allen herzlich. Es ist keineswegs selbstverständlich, neben Familie und Beruf oder im Ruhestand diese Aufgabe zu übernehmen. Einige wissen schon, worauf sie sich eingelassen haben, weil sie erneut dem Gemeindekirchenrat angehören, andere sind zum ersten Mal dabei oder arbeiten nach einer Pause wieder mit. Auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle unserer Kirchengemeinde wie auch der benachbarten Kirchengemeinden freue ich mich schon. Auf uns warten schöne und herausfordernde Aufgaben, die wir gemeinsam zu gestalten haben. Wir werden uns der Situation stellen müssen, dass wir weniger werden und zukünftig auch mit weniger Geld auskommen müssen.
Ebenso werden nicht mehr alle Kirchengemeinden, die bislang eine Pfarrstelle hatten, diese behalten oder besetzen können. Deswegen werden wir auch in unserer Kirchengemeinde unsere Arbeit gemeinsam mit den Nachbargemeinden im Kirchenkreis Wesermarsch neu ausrichten müssen. Was wollen und können wir weiterhin für uns alleine machen und wo wird es notwendig werden, mit den Nachbargemeinden zu kooperieren?


















   


Ein engeres Zusammenrücken wird für alle bereichernd werden. Denn es hilft, ein engstirniges Kirchturmdenken zu überwinden und Erfahrungen miteinander zu teilen. Jetzt, wo noch alle Pfarrstellen in unserer Nachbarschaft besetzt sind, können wir ausprobieren, was gemeinsam alles möglich ist und zusammen vielleicht sogar besser geht als weiterhin alleine.
Außerdem werden wir verstärkt darauf achten müssen, mit dem Einkommen auszukommen, d.h. einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen, ohne dafür die Rücklagen zu beanspruchen. Noch besser wäre es, wir könnten den Rücklagen jährlich nicht verbrauchte Haushaltsmittel zuführen. Davon sind wir aber zur Zeit weit entfernt. Daher sind kreative Lösungen gefragt, wo wir sparen oder uns neue Einnahmequellen erschließen können.
Für diese Herausforderungen brauchen unsere Kirchenältesten das ständige Gespräch mit Ihnen, den Leserinnen und Lesern, die Sie zu unserer Gemeinde gehören oder sich für sie interessieren. Reden Sie darum mit den Kirchenältesten. Nur so findet Ihr Anliegen auch Gehör. Kommen Sie auch zu den öffentlichen Sitzungen des Gemeindekirchenrates und gewinnen Sie einen Einblick in die anstehenden Entscheidungsprozesse.
Um gut entscheiden zu können, ist es nötig, dass alle im Gemeindekirchenrat bereit sind, der Kirchengemeinde zu dienen„jeder mit der Gabe, die er erhalten hat.“ (1 Petr 4,10). Dann können wir auch Unkonventionelles denken und ausprobieren, damit auch in Zukunft alle, die in unserer Gemeinde und in den benachbarten Gemeinden leben, befähigt werden, eigenständig als Christinnen und Christen glaubwürdig in dieser Welt zu leben, weil der christliche Glaube für sie eine prägende Lebenskraft ist und bleibt. Dazu möge Gott seinen Segen geben.


Ihr
Berthold Deecken, Pastor



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