• Trinitatiskirche

Trinitatiskirche

Es handelt sich um eine Saalkirche mit Westturm. Das Kirchenschiff ist auf einem rechteckigen Grundriss mit polygonalem Chorabschluss errichtet. An den Gebäudeecken sind Mauerpfeiler integriert, die wie Strebepfeiler leicht ausgestellt sind. Anhand der Vermauerung sind zwei Bauabschnitte erkennbar. Der Glockenturm fügt sich an die westliche Giebelwand an. Der Innenraum des Kirchenschiffs wird über hohe rechteckige Bleiglasfenster belichtet. Diese sind feingliedrig in Sandsteinelemente eingefasst. Die Erschließung aller Gebäudeteile erfolgt über die südliche Fassade. Über zwei Türöffnungen mit Segmentbogensturz gelangt der Besucher in den Kirchenraum, eine Türöffnung führt in den Turm. Anhand der konstruktiven Elemente im Traufbereich lässt sich die Deckenkonstruktion schon von außen erahnen. Ein flach gedeckter Innenraum erstreckt sich über weite Teile des Kirchenschiffs. Abweichend davon bietet im westlichen Teil eine gewölbte Holzdecke Platz und Klangentfaltung für die Orgel. Die Farbfassungen an Decke, Wänden und Inventar sind aufwendig rekonstruiert oder in Teilbereichen freigelegt worden. Inventar aus unterschiedlichsten Epochen reichert den Innenraum an.

Das Dachwerk des Kirchenschiffs wurde in den 1980er Jahren komplett erneuert. Dazu wurde ein Kehlbalkendach mit einfachem Hängewerk für die große Spannweite der Decke aus Eichenholz konstruiert. Die Dachbalken blieben erhalten. Als Dachhaut dienen Hohlpfannen.

Im Turm ist neben dem Glockenstuhl eine weitere Ebene auf Holzbalkenträgern eingezogen. Auf den drei freien Fassaden sind jeweils zwei Schallluken nebeneinander angeordnet. Für den Turmhelm wurde auf dem quadratischen Grundriss ein achtteiliges Zeltdach entwickelt und mit Altdeutscher Deckung in Tonschiefer eingedeckt.

(aus einem Gutachten des Monumentendienstes von 2015)

Weitere Informationen

Altar

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Taufstein

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Kanzel

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Orgel

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